Richtig Rippchen grillen

Rippchen saftig und zart zu grillen ist keine Kunst, wenn man es richtig macht. Vor allen Dingen sollte auf die Fleischqualität geachtet werden. Richtig Rippchen grillen, dazu gehört gutes Fleisch, eine perfekte Marinade und ein wenig Geduld.

Richtig Rippchen grillen – so geht’s

Grundvoraussetzung für ein saftiges gegrilltes Rippchen ist die Qualität des Fleisches. Am besten man kauft das Rippchen beim Fleischer, der die Spareribs (so werden die Rippchen für den Grill genannt) wie gewünscht zuschneiden kann. Denn nicht nur die vorgenannten Faktoren bringen ein zartes Rippchen auf den Teller, sondern auch die Dicke des Fleisches. Der Fleischer sollte auch gleich die Silberhaut am Knochen mit entfernen, denn diese wird hart beim Grillen. Man kann das zwar selbst auch tun, aber der Profi kann es einfach besser.

Die Marinade selber machen

Wer auf einen optimalen Geschmack beim Grillen setzt, der sollte seine Marinade selber herstellen. Das ist einfach und kann je nach Geschmack zubereitet werden. Einige Grundregeln dabei sind: Öl verwenden, passierte Tomaten, Honig, wer mag etwas Zucker und Schärfe wie Chillipulver, Sojasauce, Säure, damit wird das Fleisch schön mürbe. Dazu kann man Orangensaft oder Apfelsaft nehmen. Das ganze wird vermischt und über Nacht im Kühlschrank ruhengelassen. Es gibt auch trockene Gewürzmischungen, die als Alternative genutzt werden können. Die Vielfältigkeit bei den Marinaden ist groß, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Von höllischer Art bis karibische Art, alles ist möglich beim richtig Rippchen grillen.

Die Hitze macht’s

Richtig Rippchen grillen sollte, wenn möglich, unbedingt mit einem Holzkohlegrill geschehen. Man kann aber auch andere Grillmöglichkeiten nutzen. Aber auf dem Holzkohlegrill schmeckt das Rippchen einfach besser. Das Spareribs sollte beim Grillen indirekte Hitze haben. Wer einen Kugelgrill hat, darin gelingt es perfekt. Dabei wird das Grillgut nicht direkt auf die gleißenden Kohlen gelegt, sondern in der Mitte oder daneben. Ist dann der Deckel geschlossen, so entsteht eine gleichmäßige Ober-und Unterhitze. Auch muss das Fleisch nicht mehr gewendet werden. Wer richtig Rippchen grillen möchte, also wenn das Rippchen innen zart und außen eine knusprige Haut haben soll, sollte ein wenig Geduld an den Tag gelegt werden. Man kann zwar nach relativ kurzer Zeit essen, aber wenn man den wahren Genuss möchte, der dauert länger. So kann man je nach Dicke des Rippchens gut eine Stunde, besser noch 90 Minuten bei ebenmäßiger Hitze bis 160 ° Grad rechnen. Wer möchte, der kann die Spareribs zwischendurch wieder einmal mit der Marinade bestreichen, ganz besonders dann, wenn ein intensives Aroma gewünscht wird.

Das Fleisch ist fertig, wenn sich das Fleisch am Knochen gut sichtbar zurückgezogen hat und sich gut vom Knochen lösen lässt. Da man Spareribs mit den Händen isst, sollte eine Schale mit Zitronensaft bereitgestellt werden. Wer mit Besteck isst, kommt um das köstliche Abnagen herum.


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